Gais

Gais fällt schon beim Ankommen auf. Rund um den Dorfplatz stehen stattliche, reich verzierte Häuser, die zusammen mit der Kirche das Ortsbild bestimmen. Viele von ihnen stammen aus der Zeit nach dem Dorfbrand von 1780, als grosse Teile des Zentrums neu aufgebaut wurden. Heute gehört der Dorfplatz zu den bekanntesten Ortsbildern des Appenzellerlands.

Im 19. Jahrhundert machte sich Gais als Molkenkurort einen Namen. Gäste reisten hierher, um die frische Luft und Molkenkuren zu geniessen. An diese Zeit erinnern noch heute verschiedene Gebäude im Dorf und ein Kurpark.

Auch die Lage macht Gais besonders. Das Dorf liegt auf rund 900 Metern Höhe zwischen der Appenzeller Hügellandschaft und dem Alpstein. Von hier führen Wanderwege auf Gäbris, Sommersberg und weiter durch die umliegende Landschaft. Gleichzeitig ist der Alpstein mit Hohem Kasten und den markanten Gipfeln stets präsent. Gais verbindet damit ein aussergewöhnlich gut erhaltenes Dorfbild mit einer Umgebung, die sich direkt vom Zentrum aus entdecken lässt.

Museum Gais
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